Nein zum neuen Hessischen Kinderförderungsgesetz!

Protest gegen den massiven Qualitätsverlust

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Tausende demonstrierten am 5. März gegen den Entwurf zum neuen Hessischen Kinderförderungsgesetz (HessKifög) auf dem Römerberg.

DIE LINKE. im Römer unterstützt den Protest gegen das Gesetz und forderte dazu auf, sich dem Sternmarsch und der Kundgebung, anzuschließen.

„Der von CDU und FDP in den Landtag eingebrachte Entwurf zum Hessischen Kinderförderungsgesetz würde einen massiven Qualitätsverlust in der Kinderbetreuung bedeuten", kritisiert Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Römer. „Kinder haben ein Recht auf gut ausgebildetes Fachpersonal und eine Gruppengröße, die den Bedürfnissen ihrer Altersgruppe gerecht wird".

Die Änderungen gingen auch maßgeblich zu Lasten der Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kindertagesstätten. Darüber hinaus würde die Arbeitsbelastung für Erzieherinnen und Erzieher steigen: „das sich weit weniger Menschen für diesen wichtigen Beruf entscheiden, als wir bräuchten, liegt nicht zuletzt an der schlechten Bezahlung und an der zu geringen Wertschätzung, die sich in politischen Initiativen wie dieser wiederspiegelt" stellt Pauli fest.

„Der Entwurf zum Hessischen Kinderförderungsgesetz muss zurückgenommen werden. Das muss als deutliches Signal – nicht nur von Seiten der Protestierenden auf dem Römerberg, sondern auch aus dem Römer – nach Wiesbaden getragen werden. Darüber hinaus muss die Finanzierung von Kindertageseinrichtungen auf soliden Füssen stehen – Tariferhöhungen müssen berücksichtigt werden. Bildung muss, von der Kita über Schule und Berufsausbildung bis zu den Hochschulen, gebührenfrei sein. Deshalb stehen wir auch gegen die geplanten Erhöhungen der Kindertagesstätten-Gebühren in Frankfurt."